im Notfall 112

Ob bei Feuer, Unfall oder andere Notlage: Deutschlands Feuerwehr-Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in 34 europäischen Staaten die einheitliche Nummer in Notfällen. Auch in allen Handynetzen verbindet 112 automatisch mit der örtlich zuständigen Notrufzentrale. Dies funktioniert auch ohne Guthaben und ist in jedem Fall kostenlos. Eine Vorwahlnummer muss nicht verwendet werden.

Bei der Abgabe eines Notrufes sind folgende Angaben wichtig:

  • Wer ruft an?
  • Was ist passiert?
  • Wo ist es passiert?
  • Gibt es Verletzte und wenn ja, wieviele?

Beantworten Sie die Fragen der Leitstelle! Legen Sie erst auf, wenn die Leitstelle Sie dazu auffordert. 

Allgemein gilt:

  • Bewahren Sie Ruhe und Übersicht.
  • Bitten Sie Augenzeugen und Passanten gezielt um Mithilfe.
  • Bleiben Sie bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort und halten Sie sich für Rückfragen bereit.

Mitte November versammelten sich die Kommandanten der Feuerwehren des Landkreises Rottweil zur Kommandantenversammlung und -dienstbesprechung im Feuerwehrhotel „St. Florian" in Hinterzarten, welche dieses Mal unter einem ganz besonderen Stern standen.

Bereits im Vorfeld kündigte Kreisverbandsvorsitzender Lothar Muhr seinen Abschied zum Jahresende an. Nachdem er im Januar nach 23 Jahren das Amt des Kommandanten in Tennenbronn abgegeben hatte und nach 40 Jahren aktiver Dienstzeit in die Altersabteilung überwechselte, folgte nun auch das Ende seiner Zeit als erster Vorsitzender des  Kreisfeuerwehrverbandes Rottweil. Muhr, der im badischen Landesteil zuhause ist, galt  als „badisches Schwungrad" im Verband und belebte das Feuerwehrwesen im Landkreis  Rottweil maßgeblich. Nach 13 Jahren, in denen er seine Arbeit mit absoluter Überzeugung, Leidenschaft und Herzblut ausübte, beendete er am Samstag seine Tätigkeit als Vorsitzender  mit dem Wahlspruch der Feuerwehr „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr".

Die große Kreisstadt Schramberg ist mit knapp 21.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im Landkreis Rottweil und liegt am Rande des mittleren Schwarzwalds. Als Mittelzentrum für umliegende Gemeinden sind die Industriegebiete (vor allem in den Stadtteilen Sulgen und Waldmössingen) wichtige Arbeitgeber.

Die freiwillige Feuerwehr Schramberg besteht aus den fünf Abteilungen Schramberg, Sulgen, Tennenbronn, Waldmössingen und Heiligenbronn.
Mit einer Fläche von 80,7 km² hat die Wehr ein sehr großes Einsatzgebiet. Der tiefste Punkt der Gemarkung Schramberg (Kläranlage Schiltachtal) liegt bei 396 Meter ü. NN, der Höchste bei 943 Meter ü. NN (Windkapf Tennenbronn). Besonders Tennenbronn mit seinen oftmals weitläufigen Bauernhöfen stellt für die Wasserversorgung im Brandfall eine besondere Herausforderung dar.


 

Alle Fahrzeuge der Feuerwehr Schramberg

Abteilung SCHRAMBERG
MTW [1/19-1] MTW [1/19-2] TLF 16/24 [1/23] DLA (K) 23/12 [1/33]  LF20 [1/44] RW [1/52] SW 1000 [1/61] GW-L [1/74]

Abteilung SULGEN
MTW [2/19] LF16/12 [2/44] LF20/16 [2/45] VRW [2/50] KEF [2/72]

Abteilung HEILIGENBRONN
TSF/W [3/48]

Abteilung WALDMÖSSINGEN
LF 10/6 [4/42-1] LF 10/6 [4/42-2]

Abteilung TENNENBRONN
MTW [5/19] LF 8/6 [5/42-1] LF 10/6 [5/42-2] SW2000-TR [5/63]

ZFW (Sulgen)
STW [2/64] WLF [2/65] GW-L/N [2/74]

ABC (Sulgen)
ErkKW [2/91] DEKON-P [2/93]

Gesamtkommando
Werner Storz
Stadtbrandmeister

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Tel +49 (0) 7422 54641
Patrick Wöhrle
1. Stellvertretender Stadtbrandmeister

Claus Dierberger
2. Stellvertretender Stadtbrandmeister

 

Gesamtausschuss
 Infos folgen

Dem Aufbau eines ABC-Zuges innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Schramberg ging die Zuweisung von Aufgaben voraus, die in dieser Richtung lagen: 1977 gab Kreisbrandmeister Schäfer den Auftrag zur Aufstellung einer Regieeinheit, der AMAST (ABC-Meß- und Auswertungsstelle). Diese sollte bei atomaren oder chemischen Unfällen - dabei war vor allem an den Verteidigungsfall gedacht - entsprechende Daten messen und an den Katastrophenschutz weitergeben.


Der Schramberger ABC-Zug vor dem ehemaligen Dekontaminationsfahrzeug (ca. 1994)


1980 wurde dann der ABC-Zug aufgestellt, wobei die Ausbildung zunächst auf den Verteidigungsfall ausgerichtet war. Als Ausrüstung erhielt der Zug zwei Spürtruppfahrzeuge, ein Dekontaminationsfahrzeug und einen LKW mit Allradantrieb. Später kam noch eine Dekontaminationseinrichtung hinzu, die im Ernstfall mit angemieteten Fahrzeugen hätte transportiert werden müssen. Die Zugstärke sollte 42 Mann betragen. Mit der zunehmenden Entspannung zwischen den Militärblöcken (NATO <-> UDSSR) konnte die Ausbildung allmählich auch zivile Schadensfälle konzentriert werden. Als es am 25. April 1986 im Kernkraftwerk Tschernobyl zu einer nuklearen Katastrophe kam, wurde der bestens ausgebildete und ausgerüstete Zug drei Wochen lang in den Landkreisen Rottweil und Tuttlingen für laufende Messungen der Strahlung eingesetzt.

Auch bei Bränden oder Unfällen, wo die Gefahr chemischer Vergiftung bestand, wurde und wird der Zug immer wieder alarmiert.

1987 konnte der Zug, der von Eugen Pfaff und Peter Hezel geführt wurde, einen neuen Gerätewagen übernehmen. Dieser ist mit Atemschutzgeräten, Meßgeräten für ABC-Einsätze sowie mit Schutzanzügen und anderen Spezialgeräten ausgerüstet.

Neues Dekontaminationsfahrzeug / Modernisierung des ABC-Erkundungskraftwagen

2003 wurde dem ABC-Zug der Schramberger Feuerwehr ein ABC-Erkundungskraftwagen (ABC-ErkKW) auf Basis eines Fiat Ducato zur Verfügung gestellt. Dieser kann dank vielseitiger Messeinrichtungen und einem damit verbundenen Navigationsgerät ortsbezogene Messungen durchführen - und dies sogar während das Fahrzeug fährt. Allerdings ist das Fahrzeug aus Kostengründen nicht gegen äusserliche Einwirkungen geschützt, die Mannschaft müsste im Ernstfall also Schutzkleidung tragen. Im Jahr 2010 wurde das Fahrzeug einer Überholung unterzogen und die Mess- und Computertechnik auf einen neuen Stand gebracht.

Im Jahr 2009 konnte nach langer Wartezeit endlich ein neues Dekontaminationsfahrzeug (DEKON-P) auf MAN in Schramberg übernommen werden. Dieses war zuvor bei der Feuerwehr Leonberg abgestellt. Mit diesem Fahrzeug hat der ABC-Zug endlich wieder ein einsatzbereites und mit moderner Beladung ausgestattetes Fahrzeug. Schwerpunkt der Beladung ist die Dekontamination von Personen.

           

 

Die Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Schramberg wurde 1984 gegründet und hat derzeit über 35 Mitglieder.

Mitmachen kann jeder zwischen 10 und 17 Jahren. Im Alter von 17 beginnt dann der Übertritt in die aktive Feuerwehr mit der Grundausbildung. 

Unsere Jugendlichen kommen aus den Abteilungen Schramberg, Sulgen, Heiligenbronn, Waldmössingen und Tennenbronn.
Erfreulich ist außerdem, dass inzwischen auch drei Mädchen den Weg zu den Nachwuchs-"Firefightern" gefunden haben.

Gemeinsam mit Betreuern aus allen Abteilungen sorgt Jugendleiter Sebastian Kimmich für abwechslungsreiche Übungen, eine fundierte Vorbereitung auf den aktiven Feuerwehrdienst, sowie viele Freizeitaktivitäten wie Grillfeste und Ausflüge.

Die Übungsabende finden im 2-Wochen-Rhythmus Mittwochs ab 18:00 Uhr statt. Treffpunkt ist das örtliche Gerätehaus, bei gemeinsamen Übungen wird dann an den jeweiligen Ort gefahren. Übungsende ist jeweils um ca. 20:30 Uhr. Die genauen Termine findet ihr in unserem Terminkalender, die nächsten Übungen direkt hier auf der linken Seite.

Im Jahr 2013 werden die ersten 2 Stufen der Jugendflamme, dem offiziellen Ausbildungsnachweis der Deutschen Jugendfeuerwehren, erlernt und von einem Prüfer abgenommen.

Den größten sportlichen Erfolg feierte unsere Jugend im September 2007, als sie erst Regionalsieger beim S-Move, dem landesweiten Streetballturnier der baden-württembergischen Jugendfeuerwehr, wurden und sich dann auch noch den Titel des Landesmeisters in Schliengen (Kreis Lörrach) schnappten.

Bürger Info & Warnungen


Über diese Webseite

Dies ist die offizielle Webseite der Freiwilligen Feuerwehr Schramberg. Hier finden Sie Informationen über die Arbeit der Feuerwehr, Einsätze und Themen zum vorbeugenden Brandschutz.


Im Notfall

Landesfeuerwehrverband BW